Teeniefreizeit auf Norderney

Hi, ich bin Teamer Daniel auf der Teeniefreizeit. Die Ferien sind gestartet und ich war gemeinsam mit 21 Teenies auf dem Weg nach Norderney.

Unsere Reise begann am Fährhafen in Norddeich. Die Überfahrt startete zunächst ganz entspannt, doch kurz vor der Ankunft wurde die See deutlich unruhiger. Das Schiff schaukelte ordentlich und die Wellen schlugen teilweise gegen die Fähre – ein spannender Start in unsere Freizeit.

Auf Norderney angekommen, fuhren wir mit dem Bus zum Jugendgästehaus Detmold. Dort waren wir bereits gegen 13 Uhr, konnten unsere Zimmer allerdings erst um 15 Uhr beziehen. Damit die Wartezeit nicht langweilig wurde, haben wir uns mit Kennenlernspielen beschäftigt, waren am Strand, auf dem Spielplatz und haben gemeinsam verschiedene Spiele gespielt.

Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, lernten wir das Gebäude kennen und besprachen die wichtigsten Regeln sowie organisatorische Dinge. Nach dem Abendessen ließen wir den ersten Tag mit Werwolf, Namens- und Kennenlernspielen ausklingen. Vor der Nachtruhe machten wir noch einen kurzen Tagesabschluss mit einem gemeinsamen Lied. Während die Teenies anschließend noch etwas Zeit zum Entspannen hatten, traf sich unser fünfköpfiges Team zur Tagesauswertung und plante den nächsten Tag.

Bereits am ersten Abend hatte ich den Teenies angeboten, am nächsten Morgen gemeinsam joggen zu gehen. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass sich jemand um 5:30 Uhr freiwillig meldet – umso überraschter war ich, dass tatsächlich zehn Teenies mitkommen wollten. Gemeinsam liefen wir bis etwa 6:40 Uhr über die Insel und starteten sportlich in den Tag.

Nach dem Frühstück stand eines der Highlights der Freizeit auf dem Programm: das Mister-X-Spiel. Zusammen mit meiner Teamer-Kollegin Enna übernahm ich die Rolle von Mister X. Rund zweieinhalb Stunden lang jagten uns die Teenies quer über Norderney, während sie verschiedene Aufgaben lösen mussten, um uns zu finden. Anschließend durften alle noch etwas durch die Stadt bummeln, bevor es zurück ins Quartier ging. Nach den vielen gelaufenen Kilometern war eine längere Pause auch dringend nötig.

Am Nachmittag fand ein Sandburgen-Wettbewerb am Strand statt. Da sich ein Teilnehmer verletzt hatte, blieb ich freiwillig im Quartier, um mich um ihn zu kümmern und dort aufzupassen. Später nutzte ich die Gelegenheit für einen längeren Spaziergang am Strand, um die Insel noch etwas zu genießen. Zum Abendessen durfte ich den Grill übernehmen und für die gesamte Gruppe grillen. Danach gingen wir gemeinsam in die Sporthalle des Quartiers, wo wir Völkerball, Fangen und viele weitere Spiele spielten – jeder konnte mitmachen und entscheiden, worauf er Lust hatte.

Später am Abend machten wir Teamer noch einen gemeinsamen Strandspaziergang, bevor wir uns erneut zur Besprechung des nächsten Tages zusammensetzten.

Am nächsten Morgen starteten wir nach dem Frühstück mit einigen kleinen Spielen, bevor wir uns auf den Weg zum Leuchtturm machten. Unterwegs legten wir an einem Aussichtspunkt einen Zwischenstopp ein und genossen den Blick über die Insel. Anschließend bestiegen wir gemeinsam den Leuchtturm, was sich trotz der vielen Stufen definitiv gelohnt hat. Mit dem Bus ging es später zurück zum Quartier. Dort konnten sich alle erst einmal ausruhen oder freiwillig noch einmal an den Strand gehen. Am Abend fand unser bunter Abend statt. Jede Gruppe hatte sich vorher ein eigenes Spiel oder eine kleine Aktion überlegt, sodass ein abwechslungsreiches Programm entstand, bei dem alle mit viel Spaß teilnahmen.

Am letzten Morgen bot ich noch einmal eine gemeinsame Joggingrunde an, bevor wir frühstückten und anschließend unsere Zimmer räumten. Nach dem Auschecken blickten wir gemeinsam auf die vergangenen Tage zurück, tauschten unsere schönsten Erlebnisse aus und verabschiedeten uns langsam von der Insel. Danach fuhren wir mit dem Bus zum Hafen und traten mit der Fähre die Rückreise an.

Die Teeniefreizeit auf Norderney war für mich als Teamer eine sehr schöne und abwechslungsreiche Erfahrung. Besonders schön war zu sehen, wie die Gruppe innerhalb weniger Tage zusammengewachsen ist und wie viel Freude die Teenies bei den gemeinsamen Spielen, Ausflügen und Aktionen hatten. Auch für mich waren die Tage voller schöner Momente, lustiger Erlebnisse und guter Gespräche. Trotz der Verantwortung als Teamer hatte ich selbst viel Spaß und werde mich gerne an diese Freizeit erinnern. Ich freue mich auf weitere Freizeiten, an denen ich als Teamer teilnehmen darf, da mir diese Arbeit jetzt gefällt und auch in der Zukunft sehr viel Freude bereiten wird.

 

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